Fröhlicher Kreis 2/2015

Editorial: Im Februar hat Simon Wascher einen einwöchigen schwedischen Tanzkurs im Bockkeller organisiert.

Ich war so unvorsichtig, mich – allerdings mit einigem ehelichen Nachdruck – dafür anzumelden. 5 Tage, jeden Tag 6 Stunden! Derartige Anstrengungen habe ich meinem Körper seit Jahrzehnten nicht mehr zugemutet. Den Tag nach Kursende habe ich mit einem Ganzkörper – Muskelkater wimmernd im Bett verbracht – mit der Selbsttröstung, dass ich das in meinem Alter ja nun wirklich nicht mehr…
Nach ein paar Tagen Abstand und der Neuansammlung genügender Kräfte, die irgendeine Art von Reflexion erst ermöglichen, habe ich dann ge- oder empfunden, das das eigentlich eine außerordentlich tolle Woche war. Noch nie habe ich ein so intensives musikalisches Bewegungstraining erlebt. Und ganz selten so einen profunden Kursleiter wie Andreas Berchtold, der an der Uni Stockholm Tanz unterrichtet.
Übrigens musikalisch kongenial auf Geige & Hardangerfiedel von Patrick Andersson begleitet.
Else Schmidt, ebenfalls als Kursteilnehmerin und ich haben jedenfalls vor Ort beschlossen „die Schweden“ zur BAG – Woche nach Gmunden einzuladen. Wir hoffen, dass das klappen wird, weil in diesen Tagen gerade der Uni – Betrieb in Stockholm wieder losgeht.
Was sich sonst tut, werden wir hoffentlich bei der kommenden Generalversammlung (18. und 19. April, Wien) hören und dann weiter berichten. So rasend viele Beiträge über interessante Entwicklungen im Tanzbereich erhalten wir auch nicht. Entweder, weil’s diese nicht gibt, oder weil man vergisst uns das mitzuteilen.
Übrigens: Generalversammlung: Da es seit über 10 Jahren keine „Großtanzfeste“ als Begegnungsmöglichkeit der BAG – Mitglieder mehr gibt, sind die GV und die BAG-Woche die einzigen organisierten, gesamt-österreichischen Begegnungsmöglichkeiten. Das klingt ein bisserl geschwollen – und ist es auch. Stimmt aber inhaltlich. Und – man verzeihe dieses abgegriffene Zitat: Wir sind nicht der „Verein der Freunde der BAG“ – wir sind diese selbst.
Wie immer – die besten Wünsche für eine freudvolle Tanzsaison bis zum Sommer und auf ein Wiedersehen in Wien oder überhaupt.

Herbert Zotti

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