Editorial: Der Herbst ist eingezogen in Österreich.
Eigentlich eine erwartungsvolle Zeit für Tanzende, wenn die Tanzfeste bis Kathrein landauf und landab wieder regen Zuspruch erhalten.
So richtig mag aber die freudige Erwartung nicht aufkommen in einer Zeit, in der die unterschiedlichen geopolitischen Interessen auf dem bisweilen einzigen Planeten mit für uns Menschen lebensähnlichen
Bedingungen nicht unter einen Hut zu bringen sind. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen von politischen wie auch wirtschaftlichen Machthabern, das in deren Vorstellung der jeweils andere keine Berechtigung hat, auf der Erde fruchtbringend zu wirken. Wie das weitergeht? Ich weiß es nicht, und die aktuelle
Entwicklung bereitet mir sehr große Sorge.
Vermutlich braucht es gerade deshalb ein Mehr an kultureller Vielfalt, gepaart mit menschlichem Engagement und Toleranz für Andersdenkende, solange das Wohl aller auf der Erde lebenden Menschen das Ziel ist.
Nehmen wir also den gemeinschaftlichen Tanz als Grundlage unseres Handelns und Ausstreckens der Hände. Und sollte zum Ende des Jahres 2024 noch die eine oder andere Friedensbotschaft eintreffen, so kann unser Tun hier vielleicht ein winziges Pünktchen dazu beigetragen haben. In diesem Sinne eine weiterhin tänzerisch bewegende Zeit!
Inhalt
- Wolfram Weber: Liebeserklärung an die BAG
- Else Schmidt: Tanzsymposium der ICTMD in Izmir
- Wolfram Weber: Griechischer Wein am Traunsee
- Wolfram Weber: 1. Vorstandssitzung der BAG mit
neuem Vorsitzendem - Else Schmidt: Grenzenlos Tanzen in Wien
- Katharina Pecher: Kindertanz – so geht’s!
- Zita Maitz: Volkstanz im Spannungsfeld zwischen Feldforschung und Choreographie
- Franz Fuchs: Volkstanz im Internet #35
Zu den Ausgaben der Zeitschrift „Fröhlicher Kreis“

