
Zum Thema „Volksmusik heute: soziale Vermittlung – historische Quellen – moderne Medien“ können noch bis 31. Mai 2026 wissenschaftliche Beiträge, Vorträge oder Berichte aus der Praxis beim (mehr …)


Zum Thema „Volksmusik heute: soziale Vermittlung – historische Quellen – moderne Medien“ können noch bis 31. Mai 2026 wissenschaftliche Beiträge, Vorträge oder Berichte aus der Praxis beim (mehr …)
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz setzt sich mit Leidenschaft für die lebendige Weitergabe des österreichischen Volkstanzes ein. Für uns ist Tradition kein starres Erbe, sondern ein dynamischer Prozess, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Mit Wissen, Herz und Engagement begleiten wir alle, die Volkstanz erleben und weitergeben möchten. Wir schaffen Begegnungen zwischen Jung und Alt, bieten Lernmöglichkeiten und bereichern die kulturelle Vielfalt. Denn Volkstanz ist weit mehr als nur überlieferte Schritte – er ist Lebensfreude, Gemeinschaft und gelebte Geschichte.
Ein niederschwelliger und offener Einstieg zum Volkstanz aus ganz Europa
„Mit-Tanzen“ ist ein Erfindung von Tanzleiter*innen und Musiker*innen aus Vorarlberg für Vorarlberg. Ihr Ziel, in allen Vorarlberger Gemeinden zumindest 1 mal eine solche Veranstaltung abzuhalten, wird in naher Zukunft wohl erreicht sein.
Detaillierte Informationen dazu auf der Website von netzwerkTanz
Auf der Website bewegungsmelder.in steht:
Ob mit Turnschuhen oder Lederstiefeln, jung oder alt, groß oder klein, geübt oder unerfahren – Mit-Tanzen ist einladend, ansteckend, Gänsehaut erweckend, freudvoll und lebendig.
Hier kommst du, spielst und schwingst mit, tauchst ein in die Energie des Augenblicks und lässt dich von der Musik tragen. Danach könntest Du sowas sagen wie: Es war glückshormonausschüttend und genussvoll lebendig!
Die Proponenten von Mit-Tanzen sind:

Hella Wald hat im Jahr 1955 den Tanzkreis Wald gegründet und bis 1985 geleitet. Sie hat jahrzehntelang in der Tanzlmusi Wald gespielt und sowohl das Landlerisch Tanzen als auch das Sommertanzen initiiert.
Hella Wald hat einen intensiven Kontakt zum Volkstanz in Schweden. Sie organisierte dazu auch unzählige Aufenthalte und Auftritte –
vor allem für nordische Volkstanzgruppen – in Österreich.
Ihr Engagement für die österreichische Tanzbewegung in Zusammenarbeit mit Herbert Lager und vielen anderen war beispielhaft! Als Zeichen der Wertschätzung wurde Hella 1974
Ehrenmitglied der schwedischen Volkstanzbewegung Sveriges Folksdansring, erhielt 1984 das Silberne Verdienstzeichen des Landes Wien und 1994 die Raimund Zoder Medaille der Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz.

Herbert Lager, geb. 1907 in Wien, gest. 1992 ebenda, war im Hauptberuf Gymnasiallehrer, aber auch intensiver Volkstanzforscher und ab 1953 Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Er kam als Schüler über den Wandervogel zur Volkstanzbewegung und zählte mit 22 Jahren schon zum engeren Mitarbeiterkreis von Raimund Zoder.
Ab 1930 begann Herbert Lager mit der Leitung von Volkstanzkursen an der Wiener Universität und zählt zu den Gründungsmitgliedern der Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz. In den daraus entwickelten Werkwochen für den Volkstanz übernahm er bis zum Jahr 1984 die pädagogische Leitung der Ausbildung von Tanzleiterinnen und Tanzleitern. Die bei diesen Lehrgängen erarbeitete Tanzleiterurkunde stellte für viele Jahrzehnte den Grundstock einer qualitätsvollen Tanzleitertätigkeit für ganz Österreich dar.
Schon 1940 veröffentlichte Herbert Lager gemeinsam mit Ilka Peter das Werk „Perchtentanz im Pinzgau“, ebenso zahlreiche Aufzeichnungen von Volkstänzen. Gemeinsam mit Hermann Derschmidt gab er das Buch „Österreichische Gemeinschaftstänze – Unsere Grundformen“ heraus. Das heute unter dem Titel „Die Grundtänze Österreichs“ bekannte Werk ist die wesentlichste Grundlage für das Volkstanzgeschehen in ganz Österreich.
Als langjähriger Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz , einer Fachvereinigung der Volkstanzarbeitsgemeinschaften aller Bundesländer und Südtirols, hatte er maßgeblichen Einfluss auf die gesamtösterreichische Entwicklung der Volkstanzpflege. In dieser Zeit hatte er auch die künstlerische Leitung von Tanzaufführungen im Rahmen der in 2-jährigen Abständen durchgeführten Bundesvolkstanztreffen inne.
Hadmut Glatz war an der HBLA für wirtschaftl. Frauenberufe „Annahof“ in Salzburg als Pädagogin für Leibeserziehung und Mathematik tätig. Zum Volkstanz ist sie in den 1960er Jahren bei der Brauchtumsgruppe Jung Alpenland unter der Leitung von Michael Nußdorfer gekommen.
Schon in 1980er Jahren machte sie sich auf die Suche nach überlieferten und dem jeweiligen Alter passenden Tänzen für Kinder und Jugendliche. Anfang der 1990er Jahre überredete sie Fritz Frank, die Position einer Beirätin für Kinder- und Jugendtanz im Vorstand der BAG Österr. Volkstanz zu bekleiden. Im Lauf der Jahre ist daraus der Arbeitskreis Kinder- und Jugendtanz entstanden.
Während dieser Zeit entstand die Herausgabe des Buches „Die Gold’ne Brücke„.