Der Fröhliche Kreis 3/2011

Vorwort: In Arsita, einem kleinen Bergdorf in den Abruzzen, am Fuße des Grand Sasso habe ich heuer gesehen, wie Volkstanz – oder dort besser „Tanz des Volkes“ auch aussehen kann:

Spontan, voller Lebensfreude, fernab jedes organisierten
Vereinswesens. Das hat sich zwar schon während eines „Festivals“, namens „Valfine al canto“ abgespielt. Aber da waren einfach viele Musikanten da, die vorwiegend mit ihren Organettos, einreihigen, diatonischen Harmonikas aufgespielt haben. Und die Leute haben einfach zu tanzen begonnen. Nix Aufregendes: Polkas, Walzer, Kreistänze usw. Keine Tanzfolge mit 50 verschiedenen Formen. Aber toll war’s allemal. Beim Tanz hält man auch 2 Stunden in D-Dur aus.
Wenn es uns gelänge, das Volkstanzspezialistentum wenigstens
gelegentlich abzulegen und damit neue Menschen für den Tanz
zu begeistern, wäre das großartig. Mich hat diese Natürlichkeit
und Freude des Tanzens sehr faszniert.

Herbert Zotti

Inhalt

  • Monika Rottensteiner: BAG Tanzwoche 2011 in Kärnten
  • Simon Wascher: Die Vielzahl der Tanzformen
  • Dr. Werner Frohner: Tanzen aus der Sicht eines Allgemeinmediziners
  • Judith Ziegler: Referentinnenschulung für Kinder- und Jugendtanzleiterinnen
  • Helmut Jeglitsch: Auch das verdanken wir Zoder
  • Eva Kunisch: Gemeinschaft erleben:
    Wanderwoche mit Volkstanz in St. Sebastian
  • Yannick Kerlogot: Folklore oder Tradition?

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