Fröhlicher Kreis 3/2025

Editorial: Es ist nicht mehr zu übersehen, der Herbst ist ins Land gezogen und mit ihm wird alles wieder etwas weniger.

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen gehen zurück und selbst der Staat und die Länder haben weniger Geld. Die Preise steigen dennoch allerorten und damit auch die Kosten für Seminare, Referent:innen und Musiker:innen. Irgendwie ist das schon ein Spagat, der da von vielen verlangt wird, soll das gegenständliche Angebot an Kultur und Fortbildung aufrechterhalten werden können.
Entmutigen lassen wir uns davon keineswegs. Tanzkurse werden weiterhin im ganzen Land angeboten. Die Aus- und Weiterbildungen im Bereich Kinder- und Jugendtanz nehmen nach leicht verlängerter Coronapause einen umso größeren Schwung auf, die steigenden Anmeldungen zu den Kursen bestätigen das. Der Zulauf zu Tanzveranstaltungen ist ungebrochen, ob es nun schon arrivierte Veranstaltungen auf konstantem Niveau oder niederschwellige Angebote einfach zum Hineinschnuppern in den Volkstanz sind, wie es beispielsweise in Vorarlberg das Projekt Mit-Tanzen, die Reihe G’hupft Und G’schwungen in der Steiermark oder Grenzenlos Tanzen vor neuer Kulisse am Karlsplatz in Wien eindrucksvoll zeigen. Überhaupt bin ich sehr angetan von der Art, wie ich als Besucher verschiedenster Tanzaktivitäten im ganzen Land freudig empfangen werde. Die übermittelte Freude färbt ab und macht Appetit auf weitere Begegnungen und Erkundungen im so vielfältigen Bereich, wie es Tanz und Musik in ihrer diversen Form über kulturelle Grenzen hinweg erlebbar machen.

Einen schönen Herbst und ebenso angenehmen Jahreswechsel wünscht Wolfram Weber

Inhalt

Zu den Ausgaben der Zeitschrift „Fröhlicher Kreis“