Vorwort: Der Sommer ist vorüber. Damit auch zahlreiche Sing-, Jodel-, und Tanzwochen, die die Alpen zum Glühen brachten und die Herzen bis zum Hals oder sonst wohin schlagen ließen.
Das ZDF hat jetzt, nach 25 Jahren erkannt, dass der Grand Prix der Volksmusik nicht etwa doof ist – nein – aber zu geringe Einschaltquoten hat. Matte 3 Millionen und ein paar Kleine. Weg damit. Ich gebe schon zu, dass sich auch meine Trauer in Grenzen hält.
Trotzdem: Alle Freude und Häme der echten Volksmenschen ist fehl am Platz. Hier geht’s nicht um Kultur oder so. Auch nicht um irgendwelche sonst wie messbaren Größen, außer der Quote = Publikumsgeschmack. Der hat sich eben geändert und Geschmack ist offenbar Schicksal oder Verfallsprodukt. Von Geschmacksbildung zu reden wagt niemand. In unserer liberalen Welt ist ja jeder Bildungsversuch gleich Bevormundung. Und unsere bildungsbeauftragten staatlichen Rundfunkanstalten können sich mit dem Ballast von Bildung sowieso nicht abgeben. Man muss ja schließlich gegen Privatsender konkurrieren. Eigentlich sollte man sich rechtzeitig davor fürchten, was jetzt kommt. Das ist aber kein Aufruf zur Herbstdepression.
Inhalt
- Herbert Zotti: Die BAG bei der Sommerakademie 2010
- Alois Hadwiger: Tanz mit – Wien 2010
- Judith Unterholzner: Europa tanzt und musiziert in Bozen
- Ottilie Gambrill: Ein kurzer Lebenslauff von Agnete Weigl
- Gerhard Sattler: Dipl.Ing. Fred Grassl 9.7.1941 – 10.8.2010
- Helmut Jeglitsch: Rudolf Martin Heinrichsen 21.11.1936 – 9.4.2010
- Helmut Jeglitsch: Musik von Hans Schröpfer
- Sofia Weissenegger: Vielfältige Tanzwelt Österreichs
Zu den Ausgaben der Zeitschrift „Fröhlicher Kreis“

